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Rollstuhlbasketball (RBB) Cottbus

 

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31.07.2010

 

Wir haben ein paar Bilder von der Pokalvorrunde

Danke Mike, für die Bilder

 

 

 

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01.07.2010

 

Cottbuser Rollis besiegen die Weltmeisterinnen aus Kanada

Alles spricht von der Fußballweltmeisterschaft, doch auch bei den Rollstuhlbasketballern laufen die letzten Vorbereitungsturniere zur diesjährigen Weltmeisterschaft in Birmingham vom 07. bis 17. Juli.

Die amtierenden Weltmeisterrinnen suchten sich Cottbus für Ihre letzten Trainingseinheiten aus und der gastgebende Verein LC Cottbus war ein würdiger Gastgeber. Gute Unterkünfte im Sporthotel und kurze Wege in die Lausitz-Arena sorgten bei den Gästen aus Übersee für Erstaunen. Deshalb war es für Trainer Bill Johnson überhaupt kein Problem, gegen die Cottbuser Rollis ein Trainingspiel nach zwei anstrengenden Übungstagen auszutragen.

Anfänglich hatten unsere Rollis wohl ein wenig zu viel Respekt vor den kanadischen Damen, diese wiederum setzten auf Würfe aus der Halbdistanz, die auch gut den Weg in den Korb fanden, denn unter den Körben räumten die Cottbuser Center fast jeden Ball ab.

Die Umstellung der Cottbuser auf den etwas leichteren Damenball war den Männern anzumerken und allein Rene Stoy war es vorbehalten, immer wieder den Anschluss herzustellen. So verliefen auch die ersten acht Minuten des zweiten Viertels, doch dann setzte sich Kanada spürbar auf 30 :22 ab. Für die wenigen Zuschauer war es eigentlich keine Frage, wer hier am Ende Sieger wird. Zu präsent erschienen die schnellen und technisch gewandten Damen aus Nordamerika.

In der Halbzeitansprache weckte Trainer Paulo bei den Cottbuser Rollis den Kampfgeist, denn es erschien ihm nicht unmöglich, mit seinen Männern gegen diese Gegnerschaft ein gutes Resultat zu erreichen.

Das dritte Viertel ging mit 13:10 an Cottbus und die Mannschaft spürte, hier geht sogar noch mehr, denn die kanadischen Damen trafen nicht mehr so souverän, wie in der ersten Spielhälfte. Cottbus stellte um und spielte jetzt neben den Größenvorteilen auch die Kondition aus, die man braucht, wenn man über Schnellangriffe zum Erfolg kommen will. Immer wieder stachen diese Trümpfe und das letzte Viertel wurde für die Damen aus Nordamerika mit 4:22 ein Debakel. Am Ende hat Mischung von Hitze, die körperliche Müdigkeit nach anstrengenden Flug- und Trainingsstunden sowie die starke Physis der Cottbuser Männer den Ausschlag für dieses unerwartete Ergebnis gegeben.

Am Ende stand ein 57:44- Sieg für die Rollis vom LC Cottbus an der Anzeige und man verabschiedete sich sportlich und wünschte sich gegenseitig Erfolg.

Auch wenn Trainer Bill Johnson von „No Problem“ sprach, so war den Gästen dennoch anzumerken, dass auch sie sich das Ende anders vorgestellt hatten.

Sei es drum, für Cottbus am Vorabend der Wettbewerbe zur „Mission Olympic“ ein gelungener Auftakt.

Für das ab heute in Berlin laufende Vier-Nationen-Turnier mit den Mannschaften aus den Niederlanden, Australien und Deutschland ist dem kanadischen Team mehr Glück zu wünschen, denn dies ist dann die allerletzte Möglichkeit, sich durch Siege selbst Mut für eine Titelverteidigung in England zu machen.

Erfolgreichste Werfer auf Cottbuser Seite: S. Schulze 21, R. Stoy 12, M. Reichardt 10, M. Zieschow 8, R. Kiethe, U. Flux und J. Neumann je 2 Punkte. Nicht eingesetzt waren H. Schöttle, J. Wocs, S. Kolkwitz.


Bericht: Burghard Zimmer

 

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Spieleröffnung durch Schiedsrichter B. Zimmer

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

15.05.2010

MeyraCup Paraliympic Day Leipzig 2010

 

Eingebettet in die Weltleitmesse ORTHOPÄDIE + REHA-TECHNIK in der Neuen Messe Leipzig fand auch das diesjährige Turnier der Region Ost zur Qualifikation in das Finale um den MERA-CUP 2010 statt.

Gemeldet hatten die Vertretungen des RBC 96 Halle, der RSV Eintracht Stahnsdorf, die SG Handicap Berlin und unsere Rollis vom LC Cottbus. Natürlich wollte jede Mannschaft gewinnen, denn als Lohn winkte neben einer kleinen Siegprämie auch die Teilnahme beim Finale um den Pokal der Firma Meyra, der in jedem Jahr die besten acht Amateurmann-schaften Deutschlands und neuerdings auch Österreich im Rollstuhlbasketball nach Hannover führt.

Ein weiterer Höhepunkt des Tages war auch ein Benefizspiel zur Verabschiedung des langjährigen Kapitäns der Rollstuhlbasketballnationalmannschaft Deutschlands, Lars Christink, der in seinen Wettkampfjahren immerhin 289 Länderspiele aufweisen kann.

Die deutsche Nationalmannschaft gewann gegen ein Allstar-Team nach spannendem Verlauf mit 54 : 47.

Auf dem mit einem Gummibelag präparierten Spielfeld in der Messehalle 5, der sich als außerordentlich kraftzehrend erweisen sollte, kämpften unsere Rollis um den Turniersieg.

Im ersten Spiel ging es gleich gegen die starke Mannschaft der SG Handicap Berlin. Die Cottbuser hatten bei ausgeglichenem Spielverlauf gute Ansätze, doch die Korbausbeute ließ zu wünschen übrig. So war das Ergebnis jederzeit offen. 30 Sekunden vor dem Abpfiff noch mit vier Punkten führend, brachte ein Dreier den Berliner Anschluss. Im eigenen Angriff vergaben unsere Rollis jedoch ihre Trefferchance und der Berliner Gegenzug brachte ihnen den Korberfolg zum 19 : 18 Endstand für die SGH.

Nun stand Cottbus mächtig unter Druck, mussten sie doch beide noch ausstehenden Vorrundenspiele gewinnen, um sich die Chance auf ein Finale gegen Berlin erhalten.

Zuerst wurde die junge Mannschaft des RBV 96 Halle klar mit 32 : 14 bezwungen, wobei die Cottbuser Rollis alle Spieler zum Einsatz kamen, um ein paar Körner zu sparen, danach wurde auch mit dem Angstgegner Eintracht Stahnsdorf nicht viel anders verfahren. Ebenfalls mit 27 : 18 ein klarer Sieg für Cottbus. Es kam wie erwartet, auch Berlin ließ sich nicht von Halle oder Stahnsdorf überraschen und wurde somit ungeschlagen Vorrundensieger.

Im Finale sahen die Messebesucher dann eine konzentrierte Cottbuser Mannschaft auf den Gummibelag rollen. Sichere Würfe in der ersten Halbzeit ergaben eine 12-Punkte Führung.

Doch mit zunehmender Spieldauer brachte sich Berlin immer besser ins Spiel und übernahm das Heft des Handelns. So war es nicht verwunderlich, dass recht bald der Gleichstand erreicht wurde und das Ergebnis wieder völlig offen war. Anderthalb Minuten vor dem Ende lag die SGH Berlin mit zwei Punkten in Führung, Cottbus schwor sich in der Auszeit noch einmal auf Sieg ein, man spürte das Wollen. Der folgende Angriff der Berliner wurde abgefangen und Matthias Zieschow setzte zu einem Schnellangriff an, der am Korb nur noch mit einem groben Foul gestoppt werden konnte. Weil der Berliner Spieler gegen diese berechtigte Schiedsrichterentscheidung auch noch meckerte, erhielt er zusätzlich ein Technisches Foul. Cottbus hatte jetzt alle Chancen, das Spiel zu kippen. Zwei der vier Freiwürfe waren erfolgreich, Gleichstand 20 : 20 und Cottbus anschließend im Ballbesitz. Der Angriff wurde ausgespielt und tatsächlich mit einem erfolgreichen Korbwurf abgeschlossen. Jetzt galt es nur noch die letzten Sekunden zu überstehen. Mit höchster Konzentration verteidigten unsere Rollis ihren knappen Vorsprung und siegten am Ende verdient, weil sie bei diesen Turnier den Sieg einfach mehr wollten.

Neben der Sportart Rollstuhlbasketball wurden an diesem Paralympicday den vielen Messebesuchern weitere Sportarten demonstriert, die von Behinderten ausgeübt werden können. So stellten Tänzer, Reiter, Schützen, Leichtathleten und auch die Weltmeisterin im Radsport Jana Majunke (Cottbus) ihre Sportarten vor und standen in Interviews zur Verfügung.

Bericht: Burghard Zimmer